Erdoğan knickt ein: Proteste retten Universität

Erdoğan knickt ein: Proteste retten Universität
Photo by Onur Can Elma / Unsplash

Präsident Erdoğan gibt auf! Die Bilgi-Universität bleibt offen – dank massiver Proteste. Doch der Druck auf die Opposition bleibt.

  • Erdoğan gibt nach: Universität bleibt offen.
  • Özel ist Erdoğans gefährlichster Gegner.
  • Istanbuls Oberbürgermeister sitzt seit März im Gefängnis.

Präsident Erdoğan hat die Schließung der Bilgi-Universität rückgängig gemacht. Der Grund: heftige Proteste.

Das CHP-Parteigebäude und die Bilgi-Universität wurden zu Symbolen des Widerstands gegen Erdoğans autokratische Maßnahmen. Die Absetzung des CHP-Chefs Özgür Özel und die Schließung der Universität lösten heftige Proteste aus. Diese Maßnahmen zeigen, wie die AKP-Regierung die Demokratie angreift.

Özel ist Erdoğans stärkster Rivale. Er will die CHP und den Staat von Korruption befreien. Unter Özels Führung wurde die CHP bei den Kommunalwahlen 2024 stärkste Kraft vor der AKP.

Seitdem setzt die Regierung die Opposition unter Druck. Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu sitzt seit März 2025 im Gefängnis. Unklar ist, ob gegen Özel ein Haftbefehl folgt und ob 2027 freie Wahlen möglich sind.

Die Ereignisse in der Türkei sind eine Schande für die Demokratie und zeigen europäische Heuchelei. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kritisierte Erdoğan und verwies auf die bedeutungslosen EU-Beitrittsverhandlungen. Das Schweigen von Grünen und Linken ist enttäuschend. Es geht um demokratische Grundwerte, nicht um Parteien.

Dieser Artikel beruht auf folgender TAZ-Seite: https://taz.de/Rueckzieher-Erdogans-nach-Protesten/!6181665/. Author:in dort ist Sinem Vardar. Dieser überspitzte Artikel hat NICHTS mit der TAZ oder dem / der Autor:in zu tun.

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