Israel begräbt palästinensischen Staat
Israel reißt palästinensische Häuser ab – für Siedler. 7.000 Beduinen (arabische Nomadenvölker) verlieren ihr Zuhause.
- Israel zerstört 40 palästinensische Gebäude in Al-Eizariya.
- Israel plant Siedlung E1 – macht palästinensischen Staat unmöglich.
- 7.000 Beduinen (arabische Nomadenvölker) müssen für israelische Siedler weichen.
Israel macht einen palästinensischen Staat unmöglich. Mit dem Bau der Siedlung E1 zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim trennt Israel das Westjordanland in zwei Teile. 7.000 Beduinen (arabische Nomadenvölker) verlieren ihre Häuser – damit israelische Siedler einziehen können.
In Al-Eizariya riss Israel kürzlich 40 Gebäude ab. Palästinenser verloren ihre Geschäfte und Wohnhäuser. Die offiziellen Gründe: fehlende Baugenehmigungen. Doch hinter den Abrissen steckt ein größerer Plan.
Das Projekt E1 sieht den Bau von über 3.000 Wohneinheiten für israelische Siedler vor. Die Straße zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim soll ausgebaut werden. Palästinenser dürfen diese Straße dann nicht mehr nutzen. Das trennt das Westjordanland in einen nördlichen und einen südlichen Teil.
Yehuda Shaul, ein israelischer Menschenrechtler, sagt: Israel will die Palästinenser in kleine Enklaven drängen. Die Straße, die an E1 vorbeiführt, nennt er „Apartheidstraße".
Schon jetzt leben 7.000 Beduinen (arabische Nomadenvölker) in dem Gebiet, das für E1 vorgesehen ist. Sie sollen zwangsumgesiedelt werden. Der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich hat bereits die Räumung des Dorfes Khan Al-Ahmar angekündigt.
Seit 2022 hat Israel über 600 palästinensische Gebäude abgerissen. Gleichzeitig genehmigte die Regierung über 100 neue Siedlungen. Militanten Siedlern greifen Palästinenser an – durchschnittlich 2,4 Attacken pro Tag.
Für die Palästinenser bedeutet das: Sie verlieren ihre Häuser, ihre Geschäfte, ihr Land. Israel baut seinen Einfluss aus – und macht einen palästinensischen Staat unmöglich.
Dieser Artikel beruht auf folgender TAZ-Seite: https://taz.de/Siedlungspolitik-im-Westjordanland/!6177938/. Author:in dort ist Lisa Schneider. Dieser überspitzte Artikel hat NICHTS mit der TAZ oder dem / der Autor:in zu tun.